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Sonntag, März 12, 2023 65
7. DSV JOKA Deutschlandpokal Biathlon 2023 Moritz Seeber hat vom 10. bis zum 12. März 2023 den SWV...

Abenteuer Birkebeiner

Das legendäre „Birkebeinerrennet“ in Norwegen - neben dem Wasalauf einer der traditionsreichsten Skilangläufe überhaupt – war am Samstag „Tatort“ für einige unserer Seniorenläufer. Stephan Zimmermann, Frank Hornschuch, Katrin Enders und Woppersympathisantin Ute Schmeiss aus Zella-Mehlis nahmen die 54 schweren Kilometer mit ca. 1.500 hm und dem 3,5 kg Rucksack von Rena nach Lillehammer unter die Latten. Eigentlich hatte sich auch Sven Jakob auf den Lauf gefreut, aber ihm hatten die Wetterkapriolen am DP-Wochenende vorher einen Strich durch die (Gesundheits-) Rechnung gemacht, so dass er zum Zuschauen verdammt war; so sorgte er gemeinsam mit Helga Zimmermann dann für die Motivation unserer Läufer an der Strecke.

Das Erlebnis stand im Vordergrund und DAS war es allemal, zumal bei besten Bedingungen – blauer Himmel, Sonnenschein und fast Windstille auf dem Fjell, leichte Minusgrade und Pulverschnee – „dick blau“- Bedingungen eben. Alle vier haben den Lauf gut überstanden und waren mit ihren Ergebnissen mehr oder weniger zufrieden. Aber in Einem waren sich alle einig - das Profil durch die atemberaubende Fjell-Landschaft verlangt einem alles ab, es ist der schwerste Volkslauf überhaupt. Kilometerlang wellenartig bergauf und rasante Abfahrten wechseln sich ab. Katrin schaffte die 2-fache Bergüberquerung in 3:53 h und konnte als zweitbeste deutsche Frau hoch zufrieden sein. Stephan, Ute und die „Nuus“ platzierten sich im guten Mittelfeld bei knapp 9.000 Teilnehmern – allen herzlichen Glückwunsch!

Kurios: Tage vor und am Sonntag nach dem Rennen war wieder Schneetreiben quer – Petrus muss also doch ein Skiläufer sein!

©K

Katrin Enders AK-Platz 12   (W50) Laufzeit 3:53 h
Stephan Zimmermann AK Platz 146 (M65) Laufzeit 4:47 h
Frank Hornschuch AK Platz 748 (M50) Laufzeit 5:30 h
Ute Schmeiss AK Platz 101 (W50) Laufzeit 5:07 h

Gewonnen haben übrigens der Norweger Petter Eliassen in 2:23 h und die Polin Justina Kowalczyk (2:51 h).


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